CKB Blog

Corporate Blog der Christlichen Kooperationsbörse

Finanzielle Zufriedenheit

Seid nicht hinter dem Geld her, sondern seid zufrieden mit dem, was ihr habt. Gott hat doch gesagt: “Niemals werde ich dir meine Hilfe entziehen, nie dich im Stich lassen.” (Hebräer 13:5, Die Gute Nachricht, Betonung meine)

Kürzlich berichtete eine große Tageszeitung über die Staatsverschuldung von 82 ausgewählten, über alle Kontinente verteilte, großen Volkswirtschaften, die Ende diesen Jahres atemberaubende 52 Billionen $ groß sein wird, was grob der jährlichen Weltwirtschaftsleistung entspricht! Addieren wir entsprechende Zahlen der 112 unberücksichtigten Staaten und die weltweiten Schulden der Unternehmen und Privaten Haushalte hinzu, kommen wir locker auf 180 Billionen $ bzw. das 3 bis 4-fache der der jährlichen Weltwirtschaftsleistung! Und da sind noch nicht einmal die Zinsen und versteckten Verpflichtungen (z.B. Pensionsgelder) unglaublichen Ausmasses vieler Staaten enthalten. Ein absoluter Wahnsinn!

Für die meisten sind diese Zahlen so unfassbar groß, dass sie ihre Augen und Ohren vor den ungeheuren Belastungen verschließen, die dadurch jedem einzelnen geldverdienenden Erdenbürger auferlegt sind. Denn abgesehen davon, dass eigene Schulden ohnehin beglichen werde müssen, trägt jeder Geldverdiener durch stetig steigende Steuern und ein Heer unterschiedlicher Abgaben zur Begleichung öffentlicher Schulden bei und zahlt zudem durch steigende Preise für Güter und Dienstleistungen Unternehmensschulden ab.

Gläubig oder nicht, die Mehrheit der Menschen stellt die Notwendigkeit und Rechtmässigkeit von Schulden nicht einmal mehr in Frage, vielleicht, weil Ausbildungssysteme und Wirtschaftsteilnehmer sie unerbittlich als das Normalste und Logischste in unsere Köpfe gehämmert haben? Und das offensichtlich mit so großem Erfolg, dass jede entgegengesetzte Sichtweise verlacht und verhöhnt wird. Trotzdem gilt: wer sich Geld leiht ist unzufrieden mit dem was er hat, so logisch jegliche Argumente für einen Kredit auch klingen.

Wir ernten heute die ungeheuer negativen Resultate eines gottlosen Mensch-gemachten Finanzsystems, das nicht nur unsere Wirtschaften reguliert sondern in seinem Aufbau derart zerstörerisch ist, dass es jeden zu permanentem Wachstum zwingt um wirtschaftlichen Tod zu vermeiden. Begrenzungen unseres Umfelds und der zur Verfügung stehenden Ressourcen machen ein fortlaufendes Wachstum für jeden aber unmöglich. Anstatt lediglich eine Plattform für die Versorgung der Bedürfnisse des Menschen zu bleiben, sind unsere Wirtschaften deshalb mittlerweile zu Schlachtfeldern verkommen, in denen die Beteiligten scham- und skrupellos mit allen Waffen ums eigene wirtschaftliche Überleben kämpfen.

Mit Zufriedenheit hat all das nichts zu tun. Als Gläubige werden wir jedoch ermahnt mit dem zufrieden zu sein, was wir haben und unsere Versorgung letztlich in Gottes Hände zu legen anstatt Menschen und korrupten Systemen dafür zu vertrauen. Offensichtlich werden gute, ehrenwerte Absichten einer Minderheit noch immer durch die Gier, Selbstsucht, Furcht und andere gottlose Verhaltensweisen und Auffassungen der Mehrheit übertönt. Und so marschieren wir immer rascher auf den GAU zu, den Zusammenbruch des babylonischen Finanz-/Wirtschaftssystems, von dem nahezu jeder Mensch abzuhängen scheint.

Was also können wir als Normalbürger tun? Das System ändern? Macht es überhaupt Sinn sich zu engagieren um offensichtlich Unvermeidbares aufzuhalten? Nun, obwohl wir wissen, dass wir niemals sündlos sein werden streben wir doch danach Sünde zu vermeiden, nicht wahr? Genauso sollten wir anstreben mit Gott bei der Etablierung Seiner Herrschaft im Finanz-/Wirtschaftsbereich zu kooperieren. Also, nicht durch das für uns Unmögliche lähmen lassen, sondern durch Den angespornt werden, Der alles möglich machen kann.

Für die meisten von uns beginnt das damit, unser “eigenes Haus in Ordnung zu bringen”, was uns Autorität und Einfluss verleiht, anderen zu helfen. Hör auf damit Geld zu leihen, hör auf damit Zukunftsmittel schon jetzt zu verbrauchen, mach es zur Priorität Deine bereits angesammelten Schulden schnellstmöglich abzuzahlen um dem Joch der Versklavung zu entkommen (Sprüche 22:7). Sei mit dem zufrieden, was Du hast (Hebräer 13:5) und lass Dich nicht durch andere dazu verführen zu kaufen was Du nicht brauchst und Dir nicht leisten kannst. Arbeite mit den Dir jetzt zur Verfügung stehenden Mitteln und nicht bereits mit dem, was Du in Zukunft erwartest, denn Du weißt nicht und hast keinen Einfluss darauf, was selbst der morgige Tag bringen wird (Jakobus 4:13-14). Die Berherzigung dieser Ratschläge wäre bereits ein kraftvoller Beginn für Veränderung … Bild: © stock.xchng (SXC)


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