CKB Blog

Corporate Blog der Christlichen Kooperationsbörse

Offenbarung

Durch Bilder unserer irdischen Welt vermittelt uns das Buch der Offenbarung die geistliche Welt und Wahrheit aus himmlischer Sicht. Vom Garten Eden bis zum neuen Himmel und der neuen Erde wird uns der Gesamtabriss der Geschichte aufgezeigt. Dabei erhalten wir umfassenden Einblick in Satan’s Strategie, die Menschen gezielt zu täuschen, indem er Gott z.B. in nahezu allem kopiert. Das heutige Geldsystem spielt in diesem von Lug und Trug durchzogenen Komplott eine zentrale Rolle um uns von Gott, unserem Versorger, zu trennen. In Off 13, 17 + 18 erfahren wir wie Babylon, ein Sinnbild für das aktuelle ungerechte Weltfinanz-/Wirtschaftssystem, die Menschen auf subtile Art verführt, dem Geld zu dienen und es zu verehren anstatt den Allmächtigen Gott. Fatale Konsequenzen eingeschlossen.

GeldVon Anfang gehörte Arbeit zu Gottes Plan für den Menschen (Gen 2:15), seit dem Sündenfall müssen wir jedoch unseren Lebensunterhalt im Schweiße unseres Angesicht verdienen (Gen 3:19). So wurde das Wirtschaften gewissermassen zum integralen Bestandteil unseres Lebensalltags. Was sich jedoch einst auf echte Produktivität und deren Austausch (Arbeit, Produkte, Anlagegüter) bezog konzentriert sich mittlerweile mit Vollgas auf die zweifelhaft geniale Erfindung des Geldes, einem reinen Austauschmittel ohne eigenen Wert.

In der Welt läuft heute nahezu nichts ohne Geld (widerspricht Kol 1:16), wobei Geld als ein berechtigter Ersatz für Gott als Versorgungsquelle gilt (widerspricht Lev 26:1-13, Pred 5:19, Matt 6:33, Joh 15:5). Die verbreitete Lüge, dass unser Geld für uns arbeiten kann, damit wir es nicht mehr tun müssen (widerspricht Gen 3:19, 2. Thes 3:10), ist eine subtile Fälschung des göttlichen, an unseren Gehorsam Ihm gegenüber gebundenen, Versprechens, uns Regen, Wachstum und Ernte zur rechten Zeit zu schenken, damit wir uns versorgen können (3. Mose 26:1-13). Satan wird nie müde uns vorzugaukeln, dass wir aus nichts etwas schaffen können, eine zerstörerische Fälschung des souveränen Schöpfungsaktes Gottes.

Als Privatwährung ist der US$ gewissermassen von der Federal Reserve Bank (Fed) aus dem Nichts geschaffen worden. Als amerikanische Zentralbank gehört die Fed eigenartigerweise komplett privaten Hochfinanzgruppen und wird entsprechend geführt! Sie druckt die Dollars und verleiht sie gegen Zins (!) an die Regierung, damit diese sie den Bürgern dann als gesetzliches Zahlungsmittel zur Verfügung stellen kann. Lediglich von 1944-71 konnte der $ offiziell in Gold umgetauscht werden, ansonsten ist er nie durch irgendjemand oder irgendetwas gedeckt gewesen. Kurzum, weder Regierung noch Banken sind verpflichtet nicht mehr gewollte Banknoten gegen etwas Handfestes einzutauschen. Eine offizielle Fed-Broschüre weist offen darauf hin, dass die Währung weder gegen Gold noch irgendwelche anderen Vermögenswerte eingelöst werden kann! Der $ ist also wertlos. Trotzdem kann die Verweigerung der Annahme dieses Papierphantoms als Bezahlung für Güter und Dienstleistungen strafrechtlich verfolgt werden. Um noch eins draufzusetzen: als führende Weltwährung beherrscht der wertlose $ bis heute das Gros aller Wirtschaften und Märkte.

Doch auch die Geldscheine anderer Währungen (z.B. Euro) tragen keinerlei Garantien ihrer Regierungen und Banken, die den Inhabern den Eintausch gegen physische Werte erlaubt. Der Grund? Eine physische Deckung gibt’s nicht! Trotz allem werden diese hübsch eingefärbten und bedruckten Papiere weltweit als wertvoll und alternativlos fürs Leben betrachtet. Unglaublich und wir müssten uns eigentlich fragen was hier tatsächlich gespielt wird.

Vielleicht ärgern Sie diese Aussagen und Sie zweifeln ihren Wahrheitsgehalt an. Kein Problem. Ich stelle gerne mehr Quelleninformation zur Verfügung. Unbestritten dürfte in jedem Fall die Tatsache sein, dass die Welt weitgehend durch dieses Papiergeld und seine Regeln bestimmt und regiert wird. Die Medien schreien uns das täglich in unser Gesicht und unsere weltweit beständig steigenden finanziellen Herausforderungen und wirtschaftlichen Kämpfe im privaten, geschäftlichen und öffentlichen Sektor bezeugen das ebenso.

Warum aber sind wir so überzeugt davon, dass diese Geldnoten Sicherheit und Stabilität in unser Leben, Unternehmen, unsere Wirtschaften und Nationen bringen, wenn sie oftmals nicht einmal das Druckpapier wert sind? Satan hat es geschafft der ganzen Welt geschickt eine Lüge (wir brauchen dieses Geld damit unsere Wirtschaften funktionieren) als unanfechtbare Wahrheit zu verkaufen. Diese Aussage klingt sicher hanebüchen und verleiht mir in den Augen vieler womöglich die Glaubwürdigkeit eines Idioten. Trotzdem werde ich sie weder zurückziehen noch revidieren, weil ich sie durch 1. Kor 3:19 bestätigt sehe.

Warum nur dreht sich alles um instabile, ungesicherte, korrumpierbare, vergängliche Papierstücke anstatt um den einzig verlässlichen, ewigen, sich niemals ändernden Schöpfer, die Quelle und der Bewahrer allen Lebens? Warum sind selbst unsere Gebete zum allmächtigen Gott zumeist Gebete um, genaugenommen, machtloses Papiergeld? Laufen wir nicht große Gefahr wertlose, vergängliche Währungen zu vergöttern, ihnen zu dienen und sie anzubeten anstatt den ewigen Gott, und damit das 1. und 2. Gebot (Exo 20:3-5) zu brechen und Jesu Ermahnung (Matt 6:24) zu ignorieren? Vielleicht klingt die Frage verrückt, aber brauchen wir wirklich Geld, zumindest in der Form wie wir es heute kennen?

Ich gebe unumwunden zu, dass es unter den momentanen Gegebenheiten nur schwer möglich ist, sich aus den Klauen unseres Geldsystems zu befreien. Zumindest umgehend, für die meisten von uns und aus menschlicher Perspektive. Für Gott jedoch ist nichts unmöglich (Lukas 1:37)! Vielleicht brauchen wir einfach eine größere Offenbarung dazu?

Bild: © stock.xchng (SXC)


Stichworte zu diesem Artikel: ,

...

1 Kommentar

  1. Hallo Gottfried,

    ja, das ist ein sehr interessanter Gedankenansatz. Wenn laut Offenbarung einmal der Antichrist kommen wird, dann wird ja auch tatsächlich der Fall eintreten, dass man als Christ Geld nicht mehr verwenden darf- oder man geht verloren. Denn es dürfen dann nur noch kaufen und verkaufen, welche das Zeichen des Antichristen haben.

    Dies zeigt mir, dass das System des Geldes, aber auch das ganze System, welches auf Wirtschaftswachstum und Marketing basiert, eine billige Kopie Satans ist, mit der er das Reich Gottes nachmacht bzw. es durch das Reich des Mammon zu ersetzen versucht.

    Und während es beim Marketing die ´´Win- Win- Situation´´ gibt, sagt Gottes Wort: ´´umsonst habt ihrs empfangen, umsonst gebt es auch. Also völlig ohne Gegenleistung. Das würde in der Wirtschaft nie funktionieren, dort wäscht zwar eine Hand die andere, aber immer nur, um davon zu profitieren. So etwas hasst Gott. Da bin ich mir sicher.
    Daher habe ich mit Gottes Hilfe auch der enormen Versuchung widerstanden, Internetmarketer zu werden. Und trage lieber bei Wind und Wetter meine Briefe aus, für weniger Lohn als Hartz IV. Ja, Nachfolge kostet etwas. Wir müssen uns alle entscheiden- gegen das System dieser Welt, und für unseren Gott als Versorger.
    Allerdings lehrt uns die Schrift auch, dass einfach Arbeit von Gott gewollt ist, um unser eigenes Brot zu essen. Es sei denn, man lebt als Prediger oder Pastor vom Evangelium. Aber meiner Meinung nach gibt es eine ganze Menge von Jobs, die für einen Christen nicht akzeptabel sind, insbesondere im Bereich Marketing und Vertrieb. Wir sollen den Menschen dienen und ihnen die gute Nachricht bringen, und sie nicht dazu bringen, sich noch ein Haus oder ein Auto zu kaufen!!! ´´Denn ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon´´. Amen.