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Prinzipien

Naturkatastrophen (Überflutungen, Erdbeben, Dürren, Orkane, Vulkanausbrüche) mit ihren negativen Folgen für die Menschen, Kriege, Unruhen, Unterdrückung, Gräueltaten, Hunger, Armut, Umweltzerstörung und letztlich nicht beherrschbare Technologien (z.B. Kernkraftwerke), unüberwindbare Schuldenberge (öffentlich, privat, Unternehmen), Korruption, feindliche Übernahmen, ein Finanzsystem am Limit und kurz vor dem Kollaps, politische Machtspiele, Unrecht, Diebstahl, Mord, Selbstmord, Ausbeutung, Bankrotte, Arbeitslosigkeit, Lügen, Betrug, Leid und scheinbar unheilbare Krankheiten, Sensationslust der Medien, … die Liste ist schier endlos. Wer den täglichen Nachrichten regelmäßig folgt, kann eigentlich nur zu einem Schluss kommen: unsere Welt, Gesellschaften und oft sogar privaten Leben stecken tief im Schlammassel, weil vieles zunehmend ausser Kontrolle gerät.

PrinzipienEgal was die Obrigkeiten, Verantwortlichen und Beteiligten auch versuchen um das Chaos zu kontrollieren, zu beherrschen oder den Schlamassel zu beseitigen, es funktioniert nur selten. Was zur Schlussfolgerung führt, dass der Herr, in dem alles zusammenhält (Kolosser 1:17) und durch den alles erhalten wird (Hebräer 1:3), offensichtlich nicht um Rat gefragt wird. Und nicht nur das. Leider braucht der Mensch für jedes erdachte Heilmittel bzw. jede vermeintliche Lösung Unsummen an Geld, die er aber nicht hat. Also wird es künstlich (durch Schulden) kreiert und generös verteilt, ohne zu wissen, wer jemals die Rechnung dafür zahlt. Zur Verdeutlichung: wir reden hier von Aberbillionen neuen $, Jahr für Jahr. Als wäre Geld die Antwort auf alles. Weil das die Welt, Gesellschaften und privaten Leben aber offensichtlich nicht in einen besseren Zustand versetzt, müssen Rechtmäßigkeit und Effektivität dieses Ansatzes angezweifelt werden. Zumal der Mensch dadurch schwer an das zinsgetriebene Geldsystems versklavt wird. Die Frage ist also legitim: basieren unsere herkömmliche Meinung und Lehrbuchlehre auf den richtigen Prinzipien?

Ein Prinzip ist das erste Gesetz, das durch den Hersteller oder Schöpfer einer Sache aufgestellt wurde. Der Nutzer eines Autos z.B. muss den Motor mit Benzin speisen, weil das als Prinzip vom Erfinder/Hersteller so festgelegt wurde. Unsere Kultur, Geschichte, Hintergrund, wirtschaftlicher Status, Gefühle, Stimmung, Meinung, Job, Ausbildung, Titel, Leistungen, Erfahrungen, Glaube, Weltanschauung, Wohnort, Hautfarbe, Familienstand, das Wetter, etc. spielen dabei überhaupt keine Rolle – um das Auto nutzen zu können muss Benzin in den Tank. Punkt. Aus. Wenn wir dieses Prinzip missachten, indem wir Benzin z.B. durch eine uns angenehmere, andere Flüssigkeit ersetzen, wird der Motor am Ende unweigerlich zerstört. Wenn er zunächst noch funktioniert, dann liegt das weder an unserer persönlichen Vorliebe für die andere Flüssigkeit, noch an unserer Genialität, sondern allein an dem Restbenzin, das sich noch im System befindet. Spätestens, wenn das jedoch aufgebraucht ist, fordert die Missachtung des ersten Gesetzes ihren zerstörerischen Tribut.

Dass in dem heutigen Chaos noch so manches funktioniert, liegt womöglich auch nur an dem Rest Göttlichkeit in unseren Gesellschaften und persönlichen Leben. Nur, wie nah stehen wir vor dem großen Zusammenbruch? Wann ist auch das letzte bisschen aufgebraucht? Sind wir sicher, dass “unser System” mit dem richtigen Brennstoff gespeist wird, also unsere Lebensführung auf die richtigen Prinzipien und Regeln aufbaut? Bei näherer Betrachtung liest sich das im ersten Absatz beschriebene aktuelle Szenario nämlich durchaus wie 5. Mose 28:15-68, eine Auflistung von Flüchen, der sich Gottes Kinder ausgesetzt sehen, wenn sie Seine Anweisungen missachten.

Gottes Handbuch für die Menschheit (Bibel) enthält sowohl Seine Prinzipien, die zu einem gesegneten Leben führen, als auch die negativen Konsequenzen für die Missachtung dieser Prinzipien, die Er bei unserer Schöpfung etablierte. Sie sind keine Beschränkung, sondern zu unserem eigenen und der Welt Schutz da, bilden sie doch Gottes Gerüst für optimalen Gebrauch, Nutzen und Erfüllung. Weil Prinzipien sich weder mit Kultur noch Standort verändern und auch keinen Respekt vor irgendjemand oder irgendetwas haben, sind Gottes Gebote universell anwendbar. Sie zu befolgen würde zu reichlichem Segen führen, so wie es in 5. Mose 28:1-14 beschrieben steht.

Du (Gott) hast angeordnet, dass Deinen Leitprinzipien (Regeln, Anordnungen, Vorschriften, Statuten, Gebote) sorgfältig Folge geleistet wird. Ich bete, dass meine Wege beständig sind um Deine Gebote zu halten. (Psalm 119:4-5, übersetzt aus Gods Word Translation)

Bild: © stock.xchng (SXC)


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