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Corporate Blog der Christlichen Kooperationsbörse

Ist Sex auf Firmenkosten bereits alltäglich?

Welt online titelte jüngst „Sex auf Firmenkosten ist in allen Branchen Alltag.“ In dem Bericht heisst es weiter, dass es üblich sei Geschäftspartner mit käuflichem Sex zu binden. Wirtschaftsvertreter schildern, wie Ausflüge ins Rotlicht-Milieu organisiert werden, meist auf Firmenkosten – und dank fingierter, unvollständiger und vage formulierter Belege werden sie meist sogar abgesetzt.

Budapest Gellert and GalleryDas mindert den Gewinn und damit die Steuerlast. Die Staatskasse zahlt sozusagen mit. Auch vermeintlich noch so seriöse Unternehmen scheinen erotischen Dienstleistungen nicht abgeneigt zu sein. Helfer dabei sind oft sogenannte Eventmanagementagenturen, die Ihre Dienstleistung als „Eventgestaltung“ tarnen und auf der Rechnung benennen.

Ob Prostitution oder Bordellbesuche steuerlich geltend gemacht werden können, ist in Deutschland nicht eindeutig gesetzlich geregelt. Zwar mag Kunden- oder Vertreterpflege grundsätzlich dem Betriebszweck dienen. Nach Paragraf 4 des Einkommensteuergesetzes muss das Finanzamt jedoch Betriebsausgaben nicht anerkennen, wenn diese „nach allgemeiner Verkehrsauffassung unangemessen“ sind.

Steuerrechtler sehen das bei Prostitution als gegeben an – doch die letzten höchstrichterlichen Urteile dazu liegen Jahrzehnte zurück.

Besonders verbreitet sind erotische Abschweifungen offenbar dort, wo großvolumige Aufträge zu vergeben sind, etwa in der Bau- oder der Schwerindustrie. Das Kalkül dabei ist zwischenmenschliche Kundenpflege.

Auch bei Großaufträgen komme die Entscheidung oft aus dem Bauch heraus, sagt ein Manager: „Und wenn ein Kunde intime und aufregende Dinge gemeinsam mit mir erlebt hat, dann entsteht etwas zwischen uns.“

Für uns als Netzwerk Christlicher Unternehmen und Firmen basieren unsere Geschäftsbeziehungen auf einem vollständig anderen Fundament, als offensichtlich in vielen Chefetagen der Deutschen Industrie, und zwar auf der Beziehung zu unserem gemeinsamen Herrn Jesus Christus. Im gemeinsamen Gebet miteinander, im ehrlichen Bemühen um ein gutes Geschäft für alle Beteilgten und in der guten Qualität der erbrachten Arbeitsleistung entsteht eine vertrauensvolle und langfristig wahrhaftige tragfähige Geschäftsbeziehung.

Aber auch als Christliche Geschäftsleute und Christliche Unternehmer müssen wir auf der Hut sein vor sexuellen Angriffen in den Medien, im Fernsehen, auf Werbeplakaten, in Zeitungen, im Internet….. Diese dienen einzig und alleine dem Zweck uns und unsere Familien anzugreifen. Seien wir wachsam und auf der Hut.

Bild: © stock.xchng (SXC)


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