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Diskriminierung gegen Christen in Europa

Aus Anlass des Internationalen Tags der Menschenrechte vom 9.-10.12.2010 veröffentlichte das Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe am 04.06.2011 seinen Fünfjahresbericht. Kern des Berichtes sind 135 Beispiele für Diskriminierung von Kirchen, Kirchenführern und Christen aus verschiedenen europäischen Ländern.

Die Direktorin des Dokumentationsarchivs (Observatory), Dr. Gudrun Kugler, meint: „Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen bedeutet, dass man den Christen z. B. das Recht der freien Meinungsäußerung sowie der Gewissensfreiheit verwehrt.

Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in EuropeReligionsfreiheit ist ganz besonders in Gefahr, was seine öffentliche und institutionelle Dimension anbelangt. Wir bekommen auch viele Meldungen über die Entfernung von christlichen Symbolen, oder dass man Christen in den Medien verzerrt oder nach gängigen Vorurteilen darstellt (jüngstes Beispiel und Opfer war der Leiter des BKÄ Gero Winkelmann der vom Autor Schümann des Tagesspiel übelst diffamiert wurde) weiter über gesellschaftliche Benachteiligung von Christen, wie z. B. Mobbing oder Übergehen bei der Beförderung am Arbeitsplatz.“

Mario Mauro, italienischer Abgeordneter im Europäischen Parlament und OSZE-Vertreter für das Thema Religionsfreiheit schreibt zum Fünfjahresbericht (PDF englisch): „…. Es gibt mehrere Arten von Diskriminierung (…): solche mit Absicht, wenn sich die Benachteiligung auf tatsächliche Abneigung gegenüber Christen gründet oder unbeabsichtigte, wenn eine scheinbar neutrale Regierung Vorschriften erlässt, die sich als Ungleichbehandlung von Christen herausstellt.“

Mauro schloss mit einem Aufruf, sich die Bedeutung der Religionsfreiheit vor Augen zu halten und das Recht auf Gewissensfreiheit und daraus resultierende Verweigerungen aus Gewissensgründen zu gewährleisten. Man müsse Christen zudem die volle Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen, indem man entsprechende Gesetze, die Intoleranz gegenüber Christen fördern, abändert.

Den Aussagen von Mario Mauro schließt sich die Christlichen Krankenversicherung an. Als eine der ersten Forderungen nennen wir die Einrichtung der Wahlmöglichkeit für Christen, sich sowohl bei einer Gesetzlichen Krankenkasse als auch bei einer Privaten Krankenversicherung versichern zu können, die die Abtreibung / den Schwangerschaftsabbruch weder Vor- noch endgültig finanziert.

Die Mitgliedschaft bei einer Krankenkasse / Krankenversicherung ist unverzichtbarer Teil des Öffentlichen Lebens in Deutschland, insbesondere aufgrund der kürzlich eingeführten Krankenversicherungspflicht. Die Abtreibungsleistung allerdings, die alle Versicherten mitfinanzieren gehört aus Sicht der Christlichen Krankenversicherung nicht zu den von der Solidargemeinschaft zwingend zu erbringenden Krankenversicherungsleistungen. Und dies erst recht nicht, wenn man vom Töten des Ungeborenen einmal abgesehen, auch die psychische Verletzung der Mutter oder des Vaters in die Betrachtung mit einbezieht.

Viele Christen sind nicht länger bereit bei einer Firma (Gesetzlichen Krankenkasse) versichert zu sein, die die Tötung von Babies im Mutterleib durch Ihre Art der Finanzierung und des öffentlichen Stillschweigens fördern. Dies ist ein bedeutsamer Gewissenskonflikt in dem viele Christen und hoffentlich auch andere Menschen guten Willens stecken. Derzeit gibt es nach Ansicht der Christlichen Krankenversicherung für diesen Gewissenskonflikt nur eine halbwegs aktzeptable „Zwischen“-Lösung, nämlich die Mitgliedschaft in der BKK IHV, Wiesbaden im Rahmen Ihrer Kooperation mit der ProLife Deutschland. Dort wird zumindest ein freiwilliger Verzicht auf Abtreibung angeboten und öffentlich beworben. Bitte melden Sie sich dort an. Wir haben keine Zeit mehr auf die Politik zu warten, sondern müssen unsere Verantwortung als Kunden warnehmen. Weitere Informationen finden Sie auf unseren Seiten unter: „Gesetzliche Krankenkasse„.


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