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Internationaler Währungskrieg ?

Sind wir bereits in einem „Internationalen Währungskrieg“? Nur ein neuer Spruch, ein neues Reizwort, oder steckt mehr dahinter? Die Vokabel Internationaler Währungskrieg benutzte vor geraumer Zeit der brasilianische Finanzminister Guido Mantega. Eine These, die von Fachleuten wie Clive Dennis, dem Leiter Währungen bei der britischen Investmentgesellschaft Schroders unterstützt wird.

Internationalen WährungskriegDie US-amerikanische Volkswirtschaft ist nach der Krise 2008 hoch verschuldet zurückgeblieben. Diese Schulden waren bereits mindestens 10 Jahre vor der Krise angesammelt worden, wobei bis heute kein Schuldenabbau stattfand. Diese Schulden waren auch ursächlich für die Entstehung der Krise 2008.

Da die Probleme also heute keineswegs behoben sind, sprich die weltweiten Schulden sehr hoch sind, droht alleine schon deshalb der Verlust der Leitwährungsfunktion des Dollars i.V.m einer nächste Finanzkrise. Bis dahin werden Euro und der Chinesische Yuan voraussichtlich aufholen und der Leitwährung Dollar ernste Konkurrenz machen. Möglich wird dies, da die Fed aufgrund des Schuldenproblems der US Volkswirtschaft weiterhin unkontrolliert Geld drucken muß, weil kein anderer relevanter Anreizfaktor in der Wirtschaft existiert.

Es ist ein Teufelskreis.

Der Wert des Dollar und seine Funktion als Leitwährung wird also zwangsläufig in Frage gestellt werden müssen. Länder mit gesunden Leistungsbilanzüberschüssen hingegen haben einen starken Binnenkonsum mit zunehmender Inflation, was eine Wertsteigerung dieser Wärungen begründen wird. Singapur Dollar, malaiische Ringgit, korenaische Won und Taiwan Dollar und indonesische Rupiah sind ebenso wie die schwedische Krone hoch im Kurs.

Paradox ist die Einschätzung einiger Analysten, dass es gerade dann zu einer neuen Krise kommt, sobald die Politik weltweit anfängt das Thema Schulden Ernst zu nehmen. Die Krise scheint also nicht mehr aufzuhalten zu sein. Kein Wunder sprach doch schon der HERR von brüchigen und löchrigen Zisternen die wir uns geschaffen haben um nicht GOTTES Versorgung vertrauen zu müssen. Hier sehen wir wie brüchig unsere eigenen Versorgungssysteme geworden sind, und wir wahr somit GOTTES Wort ist. Hoffentlich ist noch Zeit für uns zur Umkehr, weg vom Glauben an die Reserven des Sparbuchs, hin zu einem Glauben an den einen wahren Retter und Versorger, unseren HERRN JESUS CHRISTUS.

Bild: © stock.xchng (SXC)


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