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Garantierter Erfolg

Viele sehen Prophetien, Dämonenaustreibungen und andere machtvolle Taten im Namen des Herrn als ein klares Zeichen für Gottes erfolgreiches Handeln. Was in Seinem Namen geschieht, muss doch von Ihm kommen, korrekt? Falsch! Jesus warnte ganz entschieden:

“[…] werden viele zu mir sagen: ‘Herr, Herr! In deinem Namen haben wir prophetische Weisungen verkündet, in deinem Namen haben wir böse Geister ausgetrieben und viele Wunder getan.’ Und trotzdem werde ich das Urteil sprechen: ‘Ich habe euch nie gekannt. Ihr habt versäumt, nach Gottes Willen zu leben; geht mir aus den Augen!’” (Matthäus 7:22-23, Gute Nachricht)

Garantierter ErfolgWenn die Bibel für uns Gläubige heute relevant ist, dann müssen wir dem Heiligen Geist erlauben uns genauso zu konfrontieren wie Jesus das damals mit Seinen Zuhörern tat: Wie viel von dem, das wir im Namen Jesu Christi tun (selbst wenn es machtvoll ist) tun wir tatsächlich auf Seine Anweisung hin?

Tun wir wirklich was Er uns sagt und so wie Er es uns sagt? Oder tun wir Dinge, weil andere sie so von Christen erwarten?

Ist es nicht beängstigend, dass wir offensichtlich erstaunliche, machvolle Dinge im Namen des Herrn tun und doch gottlos agieren können, weil wir ungehorsam handeln?

Jesu Auftreten und Handlungsweise beschäftigt mich schon seit geraumer Zeit, denn in der gesamten Bibel gibt es keinen Hinweis darauf oder Beweis dafür, dass Er jemals etwas erfolglos tat. Was auch immer Jesus anpackte, das beendete Er zu Gottes vollster Zufriedenheit. Erfolgsquote 100%! Nach menschlichen, weltlichen Maßstäben sah das wahrscheinlich nicht immer so aus, aber aus der Ewigkeitsperspektive war es das. Was also war Sein Geheimnis für diese Erfolgsquote? Nun, Er verrät es uns selbst:

“Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht; denn was der tut, das tut ebenso auch der Sohn.” (Johannes 5:19, Elberfelder)

Jeden Tag musste Jesus sich mit einer Fülle an weltlichen Anforderungen, Hoffnungen und Erwartungshaltungen der Menschen an Ihn auseinandersetzen. Aber auch mit oft in geistlichen Aussagen und Zielen verschleierten Manipulationsversuchen. Manchmal wagten Menschen Ihm sogar direkt vorzuschreiben, wie das von Israel lang erwartete Königreich wieder aufzubauen ist. Dankbarerweise kümmerte sich Jesus unbeirrt und zielstrebig um die Aufträge des himmlischen Vaters, egal wie dumm, absurd und anstößig das für andere aussah und dem weltlichen Betrachter erschien. Gottes Sohn handelte im Gehorsam zu Gott-Vater, der alle Geschicke aus der Perspektive des ewigen Königreiches lenkt, nicht aus der Sicht eines vergänglichen, weltlichen. Und wir sind dazu aufgerufen es Jesu nachzutun.

Die Bibel berichtet von vielen unglaublichen Erfolgen, die das Ergebnis absoluten Gehorsams Gottes Anweisungen gegenüber waren, Anweisungen, die in den Augen der Welt oft sicher töricht erschienen. Denken wir nur an die Eroberung Jerichos (Josua 6), die durch ohrenbetäubenden Lärm anstatt durch militärische Kämpfe erreicht wurde. Doch die Bibel ist auch voller trauriger Beispiele, die uns davor warnen in Anmassung zu handeln anstatt im Gehorsam auf Gottes präzise Anweisungen. Moses’ erneuter Auftrag Wasser aus dem Felsen hervorzubringen (4. Mose 20:8-12) wäre so ein Beispiel.

Die Erfolgsgarantie in unseren Unternehmungen für das Königreich hängt von unserem Gehorsam gegenüber Gottes Weisungen und Geboten ab. Wozu auch immer Er uns beauftragt, es wird niemals im Widerspruch zu Seinem geschriebenen Wort stehen. Das gilt auch, oder vielleicht besonders, für den Bereich Finanzen, der ja in direktem Kampf mit Gott um unsere Liebe steht (Matthäus 6:24). Weltliches Finanzgebaren findet genauso wenig Seine Zustimmung wie die laxe Haltung, einfach nur die offensichtlich “christliche Sache” zu tun. All das mag wohl machtvoll aussehen und anderen imponieren, nicht jedoch Gott. Gleiches gilt für Handlungen, die auf Ideen, Vorstellungen und Erwartungen anderer basieren.

Vielleicht müssen wir (wieder) lernen für uns selbst Gottes Stimme zu hören, ihr zu folgen und uns in unserem Handeln vom Frieden Gottes (Philipper 4:7) leiten zu lassen? In jedem Fall können wir dem Heiligen Geist vertrauen, dass er unseren individuellen Gehorsam so lenkt und orchestriert, dass wir gemeinschaftlich, als dynamischer Leib Christi, aktiv am Königreich Gottes auf Erden bauen. Mit garantiertem Erfolg!

Bild: © stock.xchng (SXC)


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